Fensterbank aufmessen und verlegen: der komplette Ratgeber

Bevor eine Fensterbank aus Naturstein bestellt und eingebaut werden kann, muss sie exakt ausgemessen werden. Das klingt banal, ist aber wirklich entscheidend – denn Naturstein lässt sich nach dem Zuschnitt nur sehr aufwendig nachbearbeiten. Eine saubere Kantenbearbeitung ist mit Heimwerkerwerkzeug kaum möglich.

Aufmessen – was Sie brauchen
Für eine gerade Fensterbank ist das Aufmaß unkompliziert: Breite und Tiefe in Millimetern, gewünschte Überkragung vorne – das war es. Bei abgewinkelten oder schrägen Einbausituationen empfehlen wir, eine Skizze beizulegen. Wir können bei Bedarf auch direkt vor Ort aufmessen und dann passgenau produzieren.

Wichtige Details beim Aufmaß:

  • Wandabstand: Der Abstand zwischen Hinterkante der Fensterbank und Hauswand sollte mindestens 2 cm betragen, damit Wasser ungehindert ablaufen kann.
  • Putzstärke beachten: Wenn noch Putzarbeiten ausstehen, muss die spätere Putzstärke beim Aufmaß berücksichtigt werden.
  • Kopfseitenbearbeitung: Die Seitenenden der Fensterbank stehen in der Regel etwas aus der Wand hervor und werden auf einer Tiefe von 5 cm poliert – das ist unsere Standardbearbeitung.

Verlegen – Innenfensterbänke
Innenfensterbänke werden vollflächig im Mörtelbett verlegt. Geeignet sind wärmedämmende Verlegemörtel oder Naturstein-Kleber. Wichtig: Die Seitenenden sollten nicht fest eingespannt werden, damit sich das Material bei Temperaturschwankungen minimal bewegen kann.

Verlegen – Außenfensterbänke
Außenfensterbänke brauchen zwingend eine Wasserrille (Tropfrille) an der Unterseite – sie leitet Regenwasser ab und schützt das Mauerwerk. Diese Rille sollte bereits bei der Produktion eingefräst werden, nicht nachträglich.

Unsicher bei den Maßen? Rufen Sie uns an – wir helfen Ihnen beim Aufmaß: 02241-591976.